Warhol Tate Modern London

Andy Warhol Self-Portrait 1986

In einer Ära voll des politischen und gesellschaftlichen Wandels, erdachte er Kunst radikal und neu. Indem er die Serienproduktion zum Prinzip machte und Bildwelten der Konsumkultur übernahm. Wie der US-Amerikaner (1928-1987) vom Illustrator zum Star aufstieg, ist nun in einer Ausstellung Andy Warhol im Tate Modern London zu sehen.(12.03.-06.09.2020)

Die ersten künstlerischen Bilder entstehen 1960, bis dahin verdient Warhol seinen Lebensunterhalt als Werbegrafiker für Modemagazine, Illustrator und Schaufensterdekorateur. 
1962 richtet Andy Warhol sein Atelier, die „Factory“ ein, in dem Mitarbeiter und Freunde an der „Produktion“ von Kunst mitarbeiten. Die ersten Serien mit „Campbell’s Soup Cans“ und „Coca Cola Bottles“ entstehen. 
Im Siebdruck, das bisher als absolut unkünstlerisch galt, und mit Acrylfarbe fertigt Andy Warhol Bilder, für die er als Vorlagen Pressefotos von tragischen Unfällen oder Flugzeugabstürzen und ähnlichem verwendet. Daneben bildet er als Karton- und Holzskulpturen kommerzielle Verpackungen von Alltagsprodukten nach. Die bekanntesten Beispiele Campbell’s Tomatosoup, 1962 und die Brillo Box, 1964.

In den 1960er Jahren beschäftigt sich Andy Warhol vermehrt mit dem Medium Film. Seine spezielle Filmästhetik entsteht durch die einfache Technik, lange, statische Kameraeinstellungen sowie den Verzicht auf Schnitt oder Montage. Ab 1966 arbeitet Andy Warhol auch an Nachtclub-Shows mit der Rockband „Velvet Underground“ in den 1970er Jahren entstehen zahlreiche Porträts berühmter Persönlichkeiten, darunter „Elvis Presley“ (1964), „Jackie Kennedy“ (1965), „Marilyn Monroe“ (1967) und „Mao Tse Tung“ (1972).

1968 wird Andy Warhol durch ein Attentat mit einer Schusswaffe lebensgefährlich verletzt. Display seiner handgemachten Perücken.

Die Ausstellung Andy Warhol im Tate Modern London 12.03.-06.09.2020

Video Andy Warhol Factory
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