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Preis Bauen im Bestand 2025: Bayerische Architektenkammer präsentiert nachhaltige Sanierungskonzepte

Wie BauNetz berichtet, zeigt die Bayerische Architektenkammer mit der Ausstellung zum „Preis Bauen im Bestand 2025" prämierte Projekte, die genau diese Frage am Tragwerk, an der Materialwahl und an…

aktualisiert 21. September 2026

Preis Bauen im Bestand 2025: Bayerische Architektenkammer präsentiert nachhaltige Sanierungskonzepte

Wie sieht verantwortliches Weiterbauen aus, wenn ein Gebäude bereits steht und nicht neu auf der grünen Wiese entsteht? Wie BauNetz berichtet, zeigt die Bayerische Architektenkammer mit der Ausstellung zum „Preis Bauen im Bestand 2025" prämierte Projekte, die genau diese Frage am Tragwerk, an der Materialwahl und an der Fassade beantworten. Zur Eröffnung diskutieren Vertreter von Denkmalpflege und Architekturbüros über Lösungsansätze für eine nachhaltige Baukultur im Bestand. Für alle, die Sanierung, Umnutzung oder substanzschonende Eingriffe planen, ist die Schau ein konkreter Fundus erprobter Details.

Was die Ausstellung zeigt

Der Begriff „Bestand" bezeichnet jedes Gebäude, das weitergebaut, umgebaut oder ertüchtigt werden soll. Die Bayerische Architektenkammer legt den Fokus nach der Meldung von BauNetz explizit auf „verantwortungsvolles Weiterbauen" und Ressourcenschonung. Gemeint sind Eingriffe, die das vorhandene Mauerwerk, die Geschossdecken und die Tragstruktur respektieren und nur dort verändern, wo es statisch oder bauphysikalisch notwendig ist. Die prämierten Projekte zeigen demnach, wie sich diese Haltung in der Praxis umsetzen lässt – vom Umgang mit historischen Holzbindern bis zur energetischen Ertüchtigung denkmalgeschützter Hüllen.

Parallele Diskussionen um den Bestand

Das Thema erreicht zeitgleich weitere Bühnen. Wie die Akademie der Künste in Berlin mitteilt, widmet sich die Schau „Metaxy: Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau" der Phase zwischen Verlust und Neuaufbau sowie der Rolle historischer Fotodokumente für das kollektive Gedächtnis. Kurator und Vizepräsident Anh-Linh Ngo verknüpft nach Angabe der Akademie in seiner Eröffnungsrede nachhaltige Rekonstruktion mit kultureller Identität. Die Brandenburgische Ingenieurkammer formuliert parallel in einem Beitrag auf lifepr.de den Grundsatz, nachhaltiges Bauen bedeute, den Bestand neu zu denken. Und wie MeinBezirk.at meldet, hat das Bauunternehmen Leyrer + Graf einen ersten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Unterschiedliche Häuser, ähnliche Richtung: bestehende Substanz ernst nehmen, bevor ergänzt oder ersetzt wird.

Was zu beachten bleibt

Konkrete Ausstellungsdaten, das Programm der Eröffnungsdiskussion und die Liste der Preisträger nennt der vorliegende Bericht nicht. Wer teilnehmen oder Projekte für die eigene Arbeit auswerten will, sollte den Programmhinweis der Bayerischen Architektenkammer abwarten. Bis dahin lohnt sich der Blick auf die Frage, mit welchen Materialien, Fügungen und Konstruktionsprinzipien die ausgezeichneten Büros arbeiten – gerade dort, wo Mauerwerk, Putz und Anschlussdetails über Haltbarkeit oder frühe Schäden entscheiden.

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